Sonntag, 17. April 2011

Am 31. März habe ich dann den National Park verlassen und bin wieder nach Tauop zurück gefahren um von dort aus nach Napier aufzubrechen.
Napier liegt in der Hawke Bay am Pazifischen Ozean. Die Stadt erlitt 1931 ein schweres Erdbeben und anschließend brannte fast alles nieder. Man baute die Stadt im Art-dèco-Stil wieder auf, dafür ist sie heute weltweit bekannt.
Doch deswegen bin ich nicht nach Napier gefahren. Durch die günstige Lage am Ozean und durch die Berge im Hinterland ist es eine gute Stadt zum Überwintern, da das Klima mild ist. Außerdem ist die Stadt bekannt dafür dass man in den Herbstmonaten leicht Arbeit auf Plantaschen finden kann. Ja denn es war die Zeit zum Arbeiten gekommen.
Jedoch lief nicht alles so gradlinig, da mein Auto Probleme machte, ich keine Unterkunft gefunden habe und auch keine Arbeit. Da kam vieles zusammen…
Also war das Auto erst einmal in der Werkstatt und ich hatte Zeit mir einen Schlafplatz zu suchen…nach einigen suchen bin ich in einen Hostel fündig geworden und die haben mir auch gleich eine Arbeit auf einer Apfelplantasche organisiert.
Das Auto sollte eigentlich nur einen Tag in der Werkstatt sein…daraus wurden dann 1,5 Wochen, aber es läuft wieder.
In den Hostel bin ich dann auf Nico und Martin gestoßen, die beiden sollten auch bei der Apfelernte helfen. Die erste Woche verlief für uns gut, da wir die Äpfel für den Export pflückten und dafür gibt es gutes Geld. Man munkelte jedoch dass die Farm einige schiefe Geschäfte machen sollte…
Die nächsten 2 Wochen pflückten wir jedoch nur noch Äpfel für Apfelsaft das lohnt sich dann schon wieder nicht so recht…wir haben es alles nicht mehr so ernst gesehen, was auch kein Problem war, da unser Vorarbeiten öfters stoned war und gerne mal Leitern, mit dem Traktor umfährt.





Der Vorteil am Äpfel pflücken ist das man immer Äpfel essen kann und welche mitnehmen nimmt, so wurde unserer Zimmer langsam zu einen Apfellager und wir kochten Apfelmuss, Äpfel mit Marzipan Füllung, Flammkuchen mit Apfel,…
Unsere Freie Zeit Verbrachten wir mit klettern, wandern zum Cape Kidnappers und Kajak fahren auf dem Ozean und natürlich baden.






Und die Maori-Geister tanzten wieder…





4 Kommentare:

  1. ..nicht nur die Maori-Geister..........wieder tolle Aufnahmen............ja,ja Gleichgewicht halten ist die erfolgreichste Bewegung des Lebens, auch wenn man nicht überall hoch kann ( Bild 4, wo gehts da hoch? :)...mam

    AntwortenLöschen
  2. Es sah nicht so aus als hätte man an der Seite, des Wasserfalls hochkletter können.

    AntwortenLöschen
  3. Hi Benni,

    wie ich sehe geht es dir gut und du bist fleisig am arbeiten. Wollte mich mal wieder melden. Sind jetzt sozusagen am arsch von New Zealand in Bluff und gehen morgen nach Stewart Island den nächsten great walk wandern. Hatten viel spass in Queenstown und viele Abenteuer. Ich hoff bald mal von dir zu hören

    Gruss Oli Jorn

    AntwortenLöschen
  4. Super schöne Bilder und das Wetter ist ja auch nicht so schlecht. Auf einmal schaffst du es ja auch ohne baden zu gehen kajak zu fahren, wolltest mich wohl nass machen?
    Ach ja ihr habt noch kein Apfelstrudel gemacht die Variante fehlt noch.
    Dein Schatz

    AntwortenLöschen