Unser nächstes, und auch letztes gemeinsames Ziel war der Tongario Nationalpark. Der Nationalpark befindet sich etwa 320km südlich von Auckland und ist im Zentrum der Nordinsel, er umfasst ein Gebiet von fast 796 Quadratkilometern und hat 3 aktive Vulkane, den Tongariro (1968 m) der Ruapehu (2797 m) und den der Ngauruhoe (2291 m), vorzuweisen.
Den Mount Ngauruhoe kennen viele als den Schicksalsberg aus dem Film Heer der Ringe, jedoch schwebt über ihn kein Auge und bei der Besteigung haben wir keinen Eingang ins Innere gefunden…
Wir haben uns entschieden den Tongario Northern Circuit zu laufen, gestartet sind wir auf dem Autoparkplatz in Mangatepopo. Von dort sind wir in den „südlichen Krater“ aufgestiegen. Der Weg war sehr gut präpariert, mit vielen Holzbohlen, sodass man zügig vorankommt. Dort angekommen haben wir unsere Rucksacke hinter ein paar Steinen liegen gelassen und sind mit Windjacke und Kamera bewaffnet auf den Ngauruhoe gestiegen …wobei es mehr ein Mix aus klettern und auf allen vieren krabbeln war. Da die Bergflanken sehr steil sind und nur aus losen Geröll bestehen wo ab und zu größere Lavabrocken herausragen.
Oben angekommen hatte man eine wunderbare Sicht über, fast, den gesamten Nationalpark. Jedoch war es so windig das wir uns nicht sehr lange den Krater anschauten und uns lieber wieder auf den Rückweg gemacht haben.
Abwärts ging es leichter als rauf…wir sind den größten Teil einfach durch das lose Geröll gerutscht, aufrecht stehend wie ein Skifahrer.
Den restlichen Tag haben wir damit verbracht zur Ketetahi Hütte abzusteigen, vorbei am Emerald Lake und Blue Lake.
Man kann auch in den Hütten schlafen, wir wollten aber lieber in unseren Zelten schlafen…
Der nächste morgen…Sonnenschein und Dicke Wolken im Tal…und mein Zelt war gefroren.
Nach dem Frühstück sind wir dann wieder zum Blue Lake aufgestiegen, bis unser Weg zur Oturere Hütte abzweigte. Den ganzen Tag über wechselte die Landschaft von schroffem Vulkan Gestein über Wüsten ähnliche Sandsteppe bis zur urigen Wäldern.
Nachdem wir uns durch das alles gekämpft hatten kamen wir an der Waihohonu Hütte an, wo wir die 2. Nacht verbrachten.
Am nächsten Tag ging es dann nach Whakapapa Village wo mein Auto stand. Der Weg dorthin war noch einmal ein gutes Stück Arbeit, da er aus einen stetigen auf und ab bestand.
Ende gut alles gut, es war eine schöne Tour die wir alle 3 gut überstanden haben.
....über den wolken....
AntwortenLöschen..phantastische, atemberaubende bilder.....nun warste "frodo" doch mal nahe :)....einfach toll....
AntwortenLöschenHi Benny,
AntwortenLöschengroßartige Story ... und das Bild über den Wolken - super! Nächsten Freitag (15.4.) werden Einige aus der Knobelsdorf-Gruppe ins Apuseni (Rumänien) aufbrechen. No pain - wir werden mit den Bildern nicht konkurrieren können. Seit der Tour mit Karpatenwilli 2009 weiß ich aber, dass es ratsam ist on top zu kampieren. Sonst muss man für solche Bilder nämlich sehr früh aufstehen ;-)
Gruß EbsEls
Hi Ebs,
AntwortenLöschenda wünsche ich euch eine super Zeit in Rumänien...dorthin muss ich unbedingt auch noch mal mitkommen. Freue mich schon auf die Bilder und auf die Geschichten.
Ja es war früh am morgen, sehr früh und wir haben auf ca. 1700 Meter höhe übernachtet.
Grüß Benni
Jetzt hast du die Freiheit gefunden die du gesucht hast, da oben über den Wolken.
AntwortenLöschenDein Schatz