Sonntag, 16. Oktober 2011

Oktober Teil 1

Anfang Oktober war es erst einmal mit dem schönen Wetter vorbei, Basti und ich brachten Liz zum Flughafen von Queenstown und auf einmal waren wir beide wieder alleine unterwegs. Wieder ein sehr komisches Gefühl. Da wir nicht so genau wussten wo wir als nächste hinwollen und kein Geld für ein Hostelzimmer ausgeben wollten sind wir nach Glenorchy, zum Zelten, gefahren. Die Stadt, sagen wir besser Dorf liegt, wie auch Queenstown am Lake Wakatipu und hat sagenhafte 220 Einwohner (ohne uns beide). Liz meinte zu uns dass man dort gut zelten könnte direkt am See zwischen ein paar Bäumen. Auf der Fahrt dorthin fing es an mit regnen…
An den nächsten Tagen wurde das Wetter wieder besser und wir verbrachten 3 Tage mit Feuerholz suchen, kochen, lesen, schlafen und Feuer machen.

Basislager



Trotz des schönen Wetters wollte der Schnee in den Bergen einfach nicht schmelzen, daher war es immer noch zu riskant auf die Great Walks zu gehen.
Also gingen wir erst einmal auf den Greenstone/Capels Wanderweg, dieser führt in 2 Flusstäler entlang und ist als „easy walk“ ausgeschrieben. Aber es sollte nicht ganz so easy werden.
Mein Auto lies ich in der letzten Ortschaft stehen (sagenhafte 5 Häuser, eines war das Klo vom Campingplatz) und dann ging es 12 km über eine Schotterstraße. Der Plan das bestimmt jemand mit dem Auto uns mitnimmt, ging auch nicht auf, da nicht ein Auto gekommen ist.

Wegen der Winterstürme lagen reichlich Bäume auf dem Weg und wir hatten jede Menge Freude daran über diese riesen drüber zu klettern/unten ihnen durchzukriechen/oder außen rum durch das Unterholz zu laufen. Zu allen Überfluss war dann schon wieder eine Schulklasse in der ersten Hütte….





Am nächsten Tag ging es ähnlich weiter, diesmal kam nur noch das kleine Problemchen dazu das die nächste Hütte abgebrannt war…eine neue sollte eigentlich schon dort stehen, aber mit einer Arbeitsgeschwindigkeit die man von deutschen Behörden kennt dauern manche Dinge einfach länger.
Es ging also weiter zur nächsten Hütte, diese war die Howden Hut die erste Hütte des unzugänglichen Routeburn Tracks. Jedoch war die Hütte nicht im Lawinengebiet und so außer Gefahr. Nach 8,5 Stunden war die zweite Tagesetappe auch schon geschafft. (ach ja der Ofen war in dieser Hütte Kaput)



Die nächsten Tage waren dann entspannter, es ging noch kurz über den fast 1000 Meter hohen McKeller Sattel und abwärts in das Capels Tal. Da war sie auch schon die nächste Hütte.







2 Tage später waren wir dann auch schon wieder am Auto.



Abendgestaltung


das Wetter ist auch hier nicht immer schön

In der letzten Hütte lernten wir Lisa und Max kennen, 2 Kiwis aus Auckland und Wellington. Ein paar Tage später haben wir zusammen eine Wanderung auf dem Routeburn gemacht, diesmal aber von der anderen Seite der Berge, bis zur Routeburn Falls Hut wo wir eine Nacht verbrachten.
Auf dem Weg...

..zu der Routeburn Falls Hut.

der Harris Sattel

ja das bin ich

der Morgen danach


 

3 Kommentare:

  1. das ging ja schnell, neue bilder und der bart wächst :),

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  2. sag nichts gegen deutsche behörden (öffentlicher dienst) du du du. ausserdem stimmt es garnichtmehr mit der arbeitsgeschwindigkeit.

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  3. Hy Benny, coole Bilder. Liebe Grüße aus Neu Panstorf von Deiner Mutti und Carola. Passe gut auf Dich auf und werde schnell gesund.

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